Stimmen von Teilnehmern und Teilnehmerinnen
Seminare
"Das was bei mir in Bewegung geraten ist durch Dein Empathisches Zuhören, Dein Hinführen in tiefe Gefühls- und Bedürfnisebenen ist wirklich vergleichbar mit einem Vulkanausbruch. Gott sei Dank ist das passiert, denn dadurch bin ich in Berührung mit mir selbst gekommen. Ich bin zutiefst dankbar für unsere Begegnung. Du hast mich fühlen lassen, dass meine Seele neben den alten Verletzungen auch Heilung erfahren kann."
Silvia, Marktoberdorf
Erfahrungsbericht aus einer Heilpädagogischen Tagesstätte:
"Liebe Sylvia, ich möchte so gerne weiter an dem Thema Gewaltfreie Kommunikation arbeiten, ich habe letzte Woche so viel gelernt und es auch schon in Arbeit und Privatleben wieder anwenden können! An dieser Stelle nochmals tausend Dank, es hat mich wirklich weiter gebracht.
Daher möchte ich meine Erfahrung mit der Anwendung der Gewaltfreien Kommunikation in meiner Arbeit mit Dir teilen:
Es geht um eine Gruppe von Kindern/ Jugendlichen im Alter zwischen neun und dreizehn Jahren, mit der ich seit einigen Monaten ein Interaktions- und Soziale Kompetenz- Training durchführe. Die Gruppe war zu diesem Zeitpunkt insgesamt sehr schwierig und verfügte über kaum irgendwelche konstruktiven Kommunikationsmuster. Wir treffen uns ein Mal wöchentlich und bei einem dieser Termine ergab es sich, dass die Gruppe zu Beginn kurz unbeaufsichtigt war. Problem dabei ist, dass es sich um verhaltensauffällige Kinder mit einem teilweise ziemlich hohen Aggressionspotential handelt; es kam zu einer "Hin- und Herschubserei" zwischen zwei türkischen Jungen, die wohl im Spaß begann und im Streit endete. Als ich mit der Gruppenpädagogin dazu kam, war es bereits zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen, der Rest der Gruppe stand recht ratlos daneben.
Weil vor allem der eine Beteiligte auch intellektuell eingeschränkt ist, habe ich mich entschieden, das Ganze auf eine etwas unkonventionelle Art zu klären und habe die Gesamtgruppe in zwei Hälften geteilt. Jeder der Streitenden bekam eine der Kleingruppen quasi als Unterstützung. Die Kleingruppen hatten nun die Aufgabe, mit Unterstützung durch mich bzw. durch die Kollegin herauszufinden, was der Betreffende ursprünglich gewollt hatte, wie er sich tatsächlich verhalten hat und ob sein Verhalten den gewünschten Erfolg erzielt hat.
Und stell Dir vor: Beide Jungen haben sich sofort darauf eingelassen (normalerweise verweigerten sie jede Art der Mediation oder Konfliktklärung); es war überhaupt kein Problem, die Wünsche und Bedürfnisse hinter der Aggression herauszufinden und beide waren unabhängig voneinander total frustriert, dass sie auf diese Weise nicht das erreicht hatten, was sie eigentlich gewollt hatten!
Beide nannten als ihre Wünsche "Spaß mit dem anderen haben", "mit ihm befreundet sein", "ihm zeigen, dass ich etwas mit ihm unternehmen will" und (als Wunsch hinter der aggressiven Reaktion am Schluss des Konfliktes) "ihm sagen, dass es mir zu viel ist und dass er aufhören soll".Als wir an diesem Punkt angekommen waren, war der Rest überhaupt kein Problem mehr... :-)
Was glaubst Du, wie die beiden Beteiligten und der Rest der Gruppe reagiert haben, als deutlich wurde, dass sie eigentlich beide dieselben Bedürfnisse haben?? Und dass diese Bedürfnisse völlig legitim sind... dass es mir nicht darum geht, einen Schuldigen zu finden und eine Konsequenz auszusprechen... dass wir jetzt gemeinsam überlegen können, wie jeder der beiden zur Erfüllung seiner Wünsche kommen kann?
Es war für mich in dieser Situation wunderschön mitzuerleben, wie die beiden sich auf den Weg zueinander machen konnten. Und wie gesagt, ab dem Moment war alles Weitere ein Kinderspiel. Ich habe diese beiden Jungen und übrigens auch die Gesamtgruppe noch nie zuvor so kooperativ und lösungsorientiert miteinander umgehen gesehen wie an diesem Tag. Übrigens hat die Mehrheit der Gruppe bei der Schlussauswertung des Trainings diesen Termin als einen der besten genannt, "obwohl er so lange gedauert hat" und wir "fast nur geredet haben", was für die Kinder/ Jugendlichen mit ADHS ja immer ein bißchen schwieriger ist als Interaktionsspiele mit Bewegung...
Für mich war das eine schöne Bestätigung dessen, was ich in einem GfK- Buch einmal gelesen habe: "In dem Moment, wo man Menschen dazu bringen kann, darüber zu reden, was sie möchten, anstatt darüber, was mit der anderen Person nicht stimmt, sieht man sofort eine Möglichkeit für den Beginn einer Lösung." (Marshall Rosenberg)
Anne Schulz, stellvertretende Leiterin einer Heilpädagogischen Tagesstätte in München
Übungsgruppe
"Übrigens habe ich der Nachbarin (wegen des Witzes, du erinnerst dich) ein aufrichtiges email mit Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis und Bitte geschrieben und eine verständnisvolle Antwort erhalten. Das tut so gut und ich bin immer wieder beeindruckt, wie auf diese Weise echte Verbindung geschieht…"
Ina
"Ich hatte einen Unfall ohne große körperliche Schäden. Der Zufall wollte es, daß ich wenige Tage danach zu einem Übungsabend für GfK nach Blumenried kam. Und ich habe erzählt von meinem Unfall. Keiner hat mich unterbrochen , um seinerseits von ähnlichen Vorfällen bei sich oder nahen Verwandten zu erzählen; keiner hat den Schreck kleingeredet mit Worten wie " aber es ist dir doch nichts passiert!"
Ich hatte fünf aufmerksame, mitfühlende ZuhörerInnen, die meinen Schreck ernst und wichtig genommen haben. Sylvia hat hin und wieder etwas gesagt, was mir meine Gefühle bewußt gemacht hat. Das Gefühl hatte einen Namen und war für mich klar benannt. Damit war es eine Tatsache, nicht nur etwas, was ich mir in meinem Kopf ausdenke, ohne Entsprechung im Außen.
Als ich Sylvias Frage." Welches Bedürfnis war durch diesen Unfall nicht erfüllt?" beantworten konnte, war ich entlastet und zufrieden. Ich konnte an diesem Abend den Schrecken hinter mir lassen.
Dafür möchte ich mich bei dir, Sylvia und bei den anderen Frauen und Männern dieses Abends bedanken."
Angela
Teamfortbildung
„Ich habe gerade zwei Gespräche mit meinen Arzthelferinnen geführt. Trotz schwierigem Thema konnten wir auch immer wieder zu unseren Gefühlen und Bedürfnissen kommen. Ich bin sehr froh und erleichtert, dass Du mir und meinem Team die GfK nahe gebracht hast. Früher wären mir solche Gespräche sicher nie so gut gelungen.“
Dr. Florian Kautzky, Hautarzt Buchloe
Empathische Beratung
"Die Paarsitzungen bei Dir waren ein Geschenk für uns. Man kann es nicht beschreiben, wie gut es tut durch Deine Empathie + Klarheit + gezieltes Nachfragen auf eine völlig andere Schwingungsebene zu kommen. Ich konnte dadurch meinen Partner endlich wieder sehen, hören und vor allem fühlen. Da habe ich wirklich erfahren, dass die Probleme in den Hintergrund treten, wenn ich mich gehört fühle und angenommen fühle, das ist für mich das „Wunder“ bei GfK."
Marianne
Feedback eines Trainerkollegen
"Was ich dir schon länger rückmelden wollte, ist meine Begeisterung und Erleichterung darüber, dass ich durch dein Insistieren endlich die Sache mit den Bedürfnissen begriffen habe (was Bedürfnisse sind und wie sie sich äussern; nicht nur verstandesmässig, sondern tief in mir gefühlt) und ich dadurch anschliessend ein Privat-Coaching gleich viel ergiebiger durchführen konnte und ich schon jetzt auf eine nächste Gelegenheit warte, um unseren Austausch weiter führen zu können."
Urs Pfister, Coach und Trainer für Gewaltfreie Kommunikation